Pathologien des Handgelenks

Handgelenk · Verfahren

Handgelenkchirurgie

Wenn die konservative Therapie nicht ausreicht oder ein Bruch instabil ist, hilft eine Operation. Die meisten Eingriffe am Handgelenk erfolgen ambulant und in einer Betäubung nur des Arms.

Typische Eingriffe

  • Plattenosteosynthese: Fixation eines verschobenen Handgelenks- oder Unterarmbruchs mit einer winkelstabilen Platte. Sie erlaubt eine frühe Bewegung ohne Gips.
  • Karpaltunnelspaltung: Entlastung des Mittelnervs beim Karpaltunnelsyndrom über einen kleinen Schnitt in der Hohlhand.
  • Sehnenfachspaltung: Erweiterung eines verengten Sehnenfachs bei Tendovaginitis de Quervain oder schnellendem Finger.
  • Materialentfernung: Entfernung störender Platten oder Schrauben nach der Knochenheilung.

Ablauf

Die Eingriffe finden im ambulanten Operationszentrum oder im Lindenhofspital in Bern statt. Meist genügt eine örtliche Betäubung oder eine Betäubung des Arms, eine Vollnarkose ist selten nötig. Sie können am gleichen Tag wieder nach Hause.

Nachbehandlung

Die Finger werden sofort bewegt. Die Fäden werden nach etwa zwei Wochen entfernt. Nach einer Plattenosteosynthese begleitet die Handtherapie den Aufbau von Beweglichkeit und Kraft.

Verfasst von Dr. med. Jan Philipp Scacchi, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie, Schwerpunkt Schulter- und Ellenbogenchirurgie, ArthroClinic Bern · Stand: Oktober 2026

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Hinweis

  • Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Abklärung
  • Beschwerdebild und Befund entscheiden über die geeignete Therapie
  • Für eine Beurteilung vereinbaren Sie bitte einen Termin

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