Typische Eingriffe
- Plattenosteosynthese: Fixation eines verschobenen Handgelenks- oder Unterarmbruchs mit einer winkelstabilen Platte. Sie erlaubt eine frühe Bewegung ohne Gips.
- Karpaltunnelspaltung: Entlastung des Mittelnervs beim Karpaltunnelsyndrom über einen kleinen Schnitt in der Hohlhand.
- Sehnenfachspaltung: Erweiterung eines verengten Sehnenfachs bei Tendovaginitis de Quervain oder schnellendem Finger.
- Materialentfernung: Entfernung störender Platten oder Schrauben nach der Knochenheilung.
Ablauf
Die Eingriffe finden im ambulanten Operationszentrum oder im Lindenhofspital in Bern statt. Meist genügt eine örtliche Betäubung oder eine Betäubung des Arms, eine Vollnarkose ist selten nötig. Sie können am gleichen Tag wieder nach Hause.
Nachbehandlung
Die Finger werden sofort bewegt. Die Fäden werden nach etwa zwei Wochen entfernt. Nach einer Plattenosteosynthese begleitet die Handtherapie den Aufbau von Beweglichkeit und Kraft.