Die Bausteine
Ruhigstellung: Gips oder Schiene bei stabilen Brüchen und Verstauchungen, meist für vier bis sechs Wochen. Regelmässige Röntgenkontrollen stellen sicher, dass ein Bruch in guter Stellung heilt.
Schienen: Eine Nachtschiene beim Karpaltunnelsyndrom oder eine Daumenschiene bei der Tendovaginitis de Quervain entlasten gezielt.
Hand- und Ergotherapie: Nach der Ruhigstellung gewinnt man Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik zurück.
Infiltrationen: Eine Kortison-Spritze in die Sehnenscheide oder den Karpaltunnel wirkt bei vielen Betroffenen sehr gut.
Medikamente: Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente lindern vorübergehend.
Wichtig während der Ruhigstellung
Die Finger sollten von Anfang an aktiv bewegt werden. Hochlagern der Hand reduziert die Schwellung. Nehmen Schmerzen, Schwellung oder ein Engegefühl im Gips zu, melden Sie sich bitte sofort.