Pathologien des Handgelenks

Handgelenk · Verfahren

Konservative Therapie des Handgelenks

Viele Verletzungen und Erkrankungen des Handgelenks lassen sich ohne Operation behandeln. Wichtig ist eine genaue Diagnose, damit die Ruhigstellung so kurz wie möglich und so lange wie nötig dauert.

Die Bausteine

Ruhigstellung: Gips oder Schiene bei stabilen Brüchen und Verstauchungen, meist für vier bis sechs Wochen. Regelmässige Röntgenkontrollen stellen sicher, dass ein Bruch in guter Stellung heilt.

Schienen: Eine Nachtschiene beim Karpaltunnelsyndrom oder eine Daumenschiene bei der Tendovaginitis de Quervain entlasten gezielt.

Hand- und Ergotherapie: Nach der Ruhigstellung gewinnt man Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik zurück.

Infiltrationen: Eine Kortison-Spritze in die Sehnenscheide oder den Karpaltunnel wirkt bei vielen Betroffenen sehr gut.

Medikamente: Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente lindern vorübergehend.

Wichtig während der Ruhigstellung

Die Finger sollten von Anfang an aktiv bewegt werden. Hochlagern der Hand reduziert die Schwellung. Nehmen Schmerzen, Schwellung oder ein Engegefühl im Gips zu, melden Sie sich bitte sofort.

Verfasst von Dr. med. Jan Philipp Scacchi, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie, Schwerpunkt Schulter- und Ellenbogenchirurgie, ArthroClinic Bern · Stand: Oktober 2026

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Hinweis

  • Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Abklärung
  • Beschwerdebild und Befund entscheiden über die geeignete Therapie
  • Für eine Beurteilung vereinbaren Sie bitte einen Termin

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